Tom Burns, Mundharmonikaspieler und Fixpunkt der Bluesszene in Minneapolis, stirbt im Alter von 67

Tom Burns sagte manchmal zu Freunden: 'Du musst den Blues leben, um den Blues zu spielen.'

Es war ein passendes Mantra für einen Mann, der einfach vorbeikam, als er es nicht war heulen auf der mundharmonika in Bars rund um das Westjordanland – einst das Epizentrum des Blues in Minneapolis. Im Laufe der Jahre gehörten zu seinen vielseitigen Residenzen ein Zimmer über der Viking Bar, Hausboote auf den Flüssen von Minnesota und ein alter Winnebago, der in der Wüste von Arizona geparkt war.

Burns, eine langjährige feste Größe der lokalen Bluesszene, starb am 23. November an einer Lungen- und Herzkrankheit. Er war 67.

'Musik war sein Leben', sagte Janet Bergstrom, die viele Jahre lang eine ständige Beziehung zu Burns hatte. 'Er war ein echter Blues-Mann.'

Burns begann mit der Mundharmonika, nachdem er sich Anfang der 1970er Jahre mit einer Menge Musiker an der Wayzata High School zusammengetan hatte. Seine erste Band, die Lake Street Stink Band, begann mit einem regelmäßigen Auftritt vor tanzenden Menschenmengen über einem Restaurant in Mound.

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Schon bald spielte er regelmäßig in Blues-Bars im Westjordanland wie dem Joint, dem Cabooze, Whiskey Junction, der 400 Bar, der Triangle Bar und der Viking Bar, als die Gegend ein Paradies für Hippie-Musiker war.

John Franken, der in den 1990er Jahren mit Burns in der Joel Johnson Band spielte, sagte, Burns sei mit Blues-Meistern wie Sonny Boy Williamson und Little Walter bestens vertraut.



»Tommy konnte diese Sprache auf der Mundharmonika sprechen«, sagte Franken. »Er hatte all diese Typen studiert. Das hat ihn für mich großartig gemacht.'

Er wusste, wie man aus einer Mundharmonika einen guten Klang herausholt – sogar eine billige, sagte John Beach, ein langjähriger Freund, der spielte regelmäßig mit Burns in Arizona.

'Er war ein Experte darin, was einen Mundharmonika-Ton funky macht', sagte Beach.

Burns' Privatleben war manchmal steinig. Sein starker Alkoholkonsum – er genoss Brandy und Milwaukees bestes Bier – sorgte für Spannungen mit Bergstrom. Sie hatten eine gemeinsame Tochter, trennten sich aber, als das Mädchen noch klein war.

„Er nahm mich mit in die Viking Bar, um mit ihm abzuhängen, als ich 11 war – tagsüber“, sagte seine Tochter Jerusha Steinert.

Hinter der Bühne sei Burns ein begeisterter Geschichtenerzähler, sagte Steinert, aber ein zurückhaltender Musicaldarsteller. Steinert sagte, sie sei auf dem College, als sie ihren Vater zum ersten Mal an einem öffentlichen Ort spielen sah, bei Famous Dave's in Uptown.

»Ich bin gerade in Tränen ausgebrochen«, sagte sie. 'Ich konnte nicht glauben, was für ein anderer Mensch er auf dieser Bühne war und wie alle anderen ihn ansahen, als er es tat.'

Burns spielte auch regelmäßig mit Lazy Bill Lucas, der sich in der Chicagoer Bluesszene durchsetzte und später nach Minnesota zog. Und er tourte einmal mit Kent DuChaine – jetzt a bekannter Bluesmusiker .

„Sie hatten keine Gigs gebucht. Sie sind einfach dort runter gegangen und haben sich alleine durch den Süden gedrängt“, sagte Larry Hayes, ein lebenslanger Freund von Burns von der Wayzata High und Blues-Spieler.

Eine Zeitlang lebte Burns über der Viking Bar in einer Reihe kleiner Räume, die manchen als 'Höllenhaus' bekannt sind. Der ehemalige Wikinger-Barkeeper Rick 'Kelso' Nelson erinnert sich an fünf Männer, die dort mit einem Kühlschrank voller Bier lebten

Er lebte auch, oft das ganze Jahr über, auf Hausbooten in Jachthäfen auf den Flüssen Mississippi und Minnesota.

»Seine Winterkur war nichts für schwache Nerven«, sagte Beach. 'Er war auf diesem undichten, feuchten, kleinen, dunklen Boot.'

Burns zog vor einigen Jahren nach Arizona und lebte im Twin Buttes RV Park, wo auch Beach wohnt, in der Wüste nahe der mexikanischen Grenze. Er und Beach spielten Gigs, Burns mit einem Koffer voller Mundharmonikas bewaffnet, bis die Pandemie sie beendete.

Endergebnis des Wikingerspiels

Burns wird von Steinert von Stacey, Bruder James 'Butch' Burns von Le Sueur, Schwester Deborah Mediger von Le Sueur und Schwester Pauline Holz von St. Peter überlebt. 2021 wird das Leben gefeiert.