Rezensionen: 'The Flatshare' von Beth O'Leary und 'Stay Up With Hugo Best' von Erin Somers

Die WG
Von Beth O’Leary. (Flatiron Books, 328 Seiten, 26,99 $).

Tiffy Moore hat sich wieder von ihrem Freund getrennt, aber diesmal sieht es so aus, als würde es bleiben. (Er kam mit einer anderen Frau nach Hause. Dann gab er seine Verlobung bekannt. Das waren ziemlich große Hinweise.) Verzweifelt, untröstlich und gebrochen beantwortet Tiffy eine Anzeige für eine Mitbewohnerin. Der Preis stimmt, aber das Arrangement ist seltsam – Leon, ihr neuer Mitbewohner, arbeitet nachts als Onkologie-Krankenschwester und verbringt die Wochenenden. Tiffy kann dort leben, im selben Bett schlafen, ihn aber vielleicht nie treffen.

Für diese Art von Beziehung wurden Post-it-Notizen erfunden. Die Töne, die die beiden beginnen, sich gegenseitig zu verlassen, wachsen langsam von rein geschäftlichen („Würden Sie bitte die Toilettenbrille abstellen?“) zu länger, freundlicher und bekennender. Wenn sich die Mitbewohner endlich treffen, ist es auf eine sexy, urkomische und zutiefst peinliche Weise. So viel Spaß.

Beth O’Learys „The Flatshare“ entspringt einem klassischen Rom-Com-Setup – zwei Fremde, die unter peinlichen und doch intimen Umständen zusammengeworfen werden. Aber ihr Buch, obwohl es definitiv romantisch und komödiantisch ist, hat eine unterschwellige Ernsthaftigkeit, die der Geschichte Gewicht verleiht. Ihre Themen wie Ehrgeiz, häusliche Gewalt, vereitelte Justiz, Krebs im Kindesalter und versteckte Homosexualität machen diese fesselnde Sommerlektüre zu einem zum Nachdenken anregenden fiktionalen Werk.

Aber Spaß. Macht auf jeden Fall Spaß. „Bleib oben mit Hugo Best“ von Erin Somers

LAURIE HERTZEL

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Bleiben Sie auf dem Laufenden mit Hugo Best
Von Erin Somers. (Scribner, 265 Seiten, .)

Erin Somers’ fesselnder Debütroman spielt über einen kurzen Zeitraum – das Memorial Day-Wochenende nach der letzten Aufzeichnung einer fiktiven, lang andauernden Late-Night-Comedy-Show.

Bücher mit diesem Tempo laden oft zum Lesen auf einen Schlag ein.

Trotzdem war ich überrascht, wie sehr mich „Stay Up With Hugo Best“ mitgerissen hat, als es eine komplizierte #MeToo-Situation zwischen einem jungen Comic und dem älteren, David Letterman-ähnlichen ehemaligen Chef erzählte, den sie einst vergötterte.

Als Hugo Best June Bloom, eine junge Autorin seiner inzwischen abgesagten Show, für das lange Wochenende in sein Haus in Connecticut einlädt („no funny business“), sagt sie ja.

Sie ist sich ziemlich sicher, wozu sie ja sagt, aber wie sich alles entwickelt – es gibt einen mitleidigen Teenager-Sohn, ein erbittertes Tennisspiel und einen Besuch einer Stehnacht in einer Townie-Bar, die mit ihnen in der Notaufnahme endet – ist eine Geschichte von Sex, Berühmtheit und Macht, die sich frisch und unberechenbar anfühlt.

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Ich fand das ganze Buch lustig und relevant, aber auch traurig – und zu früh vorbei.

ERICA PEARSON