Rezension: 'The Great Alone' von Kristin Hannah

Wir kennen den literarischen Drill: Eine bescheidene Frau, die sich unüberwindlichen Herausforderungen stellt, stellt sich in einer inspirierenden Reise voller Mut und Mut. Ach ja, und mit einem Hauch Romantik.

In ihrem Bestseller-Roman „Die Nachtigall“ aus dem Jahr 2015 hat Kristin Hannah uns Isabelle geschenkt, die sich im Zweiten Weltkrieg dem französischen Widerstand anschließt, um abgeschossene Flieger mit Mut und Mut über tückische Berge zu führen. Es ist ein großartiges Buch über eine starke Frau – aber fast zu stark. Sie haben Isabelle geliebt, aber Sie konnten sich nicht in ihrer Position vorstellen.

Leni ist anders.

Leni ist die Teenagerstimme in Hannahs neuestem Roman „The Great Alone“. 1974 ziehen Leni und ihre Eltern für einen Neuanfang nach Homer, Alaska.

Ihre Mutter, die nachgiebige Cora, ist ihren reichen Eltern entfremdet, die sich gegen ihre Heirat mit Ernt, einem lebhaften Freigeist, wehrten, bevor sie aus Vietnam, wo er Kriegsgefangener war, zurückkehrte. Jetzt trinkt er, um Erinnerungen zu verdunkeln. Er kann keinen Job halten. Sein Temperament ist haarsträubend.

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Er sagt, Alaska werde ihm einen Ort geben, „wo ich wieder atmen kann“, und so packt die Familie wieder zusammen und zieht um – tatsächlich in eine Blockhütte ohne Strom oder Sanitär, wo man eine Waffe mit sich trägt Nebengebäude, wenn Bären aktiv sind, wo Sie Fisch und Gemüse aus Gewächshäusern räuchern und jede wache Minute der vier Nicht-Wintermonate damit verbringen, sich auf die acht Monate der Dunkelheit und Isolation vorzubereiten. Der Große Allein, von Kristin Hannah

Zunächst belebt diese Absicht Ernst, da er sich mit dem Überlebensgeist der Nachbarn verbindet. Leni findet in der Schule Matthew, einen Freund aus einer der Gründerfamilien Alaskas. Cora beginnt sich zu entspannen.



Frieden kann natürlich nicht von Dauer sein. Ernst nimmt Matthews Vater für seinen Erfolg und seinen Ehrgeiz übel. Er gräbt eine paranoidere Ader in der Beharrlichkeit der Überlebenskünstler. Er trinkt mehr, wird eifersüchtiger. Heftig. Leni erkennt, woher die seltsamen blauen Flecken kommen, die sie seit Jahren an ihrer Mutter sieht.

Der literarische Drill würde Leni dazu bringen, ihre Familie zu retten, durch Heimlichkeit und List, Mut und Mut. Und sicherlich tut sie, was sie kann.

Aber Hannah hat einen komplexen und quälend zuordenbaren Charakter geschaffen. Leni ist Cora zugetan, aber jetzt verliebt sie sich in Matthew und geht Risiken ein, die sie gefährden. Ihre Isolation hält sie davon ab, sich gegen Ernst zu behaupten, aber sie lässt ihre Mutter nicht im Stich.

Hannah hat eine Atmosphäre brütender Paranoia und schwelender Gewalt geschaffen, die dein Herz höher schlagen lässt. Die erwarteten Wendungen der Handlung entwirren unerwartet. Leni ist in jedem Fall die starke Frau hier. Aber sie ist, wie viele von uns stark wären: in Anfällen und Anfängen, zunichte gemacht durch Fehleinschätzungen und falsches Vertrauen.

Hier gibt es noch einen weiteren Charakter: die fast menschliche Präsenz Alaskas. Die Eltern der Autorin waren selbst eine Art Hippie-Gehöft am Kenai River, und ihre eigene Erfahrung verleiht dieser fesselnden Saga von häuslicher Gewalt, Entschlossenheit und Schicksal eine authentische Grundlage.

Kim Ode ist Feature-Autorin für die Star Tribune. Auf Twitter: @Odewrites.

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Der Große Allein
Von: Kristin Hannah.
Herausgeber: St. Martin's Press, 440 Seiten, 28,99 $.