Erinnerung an Charlie Daniels: Wie Minnesota seine Karriere ankurbelte

Charlie Daniels 2017 im Treasure Island Casino / Star Tribune Foto von David Joles

Charlie Daniels 2017 im Treasure Island Casino / Star Tribune Foto von David Joles

Der Süden hat es dank des Nordens wieder geschafft. Zumindest im Fall der Charlie Daniels Band.

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CDB war ausschlaggebend dafür, dass Southern Rock im Upper Midwest, insbesondere in den Twin Cities, weithin akzeptiert wurde. Alles wegen KQRS.

1973 gab uns KQ Lynyrd Skynyrd mit „Gimme Three Steps“ und „Can’t You See“ der Marshall Tucker Band. Dann kam ihr geistlicher Onkel Charlie Daniels.

Er war ein Session-Fiddler in Nashville und spielte bekanntlich (Bass) auf Bob Dylans drei Alben, die in Music City aufgenommen wurden. 1973 hatte Daniels einen Neuheitshit, 'Ballad of Uneasy Rider', eine Parodie auf den Film 'Easy Rider'.

Zwei Jahre später sprengte er KQ mit „The South’s Gonna Do It Again“ und „Long Haired Country Boy“. Diese Station im Norden war entscheidend für seine Karriere.

Der Mittlere Westen liebte Boogie. Egal ob bärtiger Geiger aus Tennessee oder eine Vorstadt-Bluesband namens Lamont Cranston.



Die Zeiten waren umstritten – der Vietnamkrieg ist gerade zu Ende gegangen, Bürgerrechte waren ein Dauerthema – aber vielleicht nicht so virulent wie jetzt. (Siehe Skynyrds „Sweet Home Alabama“ vs. Neil Youngs „Southern Man“.)

Daniels, der am Montag an einem Schlaganfall starb, war eine Art Brücke zwischen Hippies und Rednecks. Er war Pro-Veteranen, Pro-Amerika und ziemlich albern, aber er war auch dein langhaariger, bärtiger Onkel, der gerne Gras rauchte, Boogie und die Party am Laufen hielt.

Seine Aufnahmekarriere erreichte seinen Höhepunkt mit dem 1979er Hit 'The Devil Went Down to Georgia', der von KQ und noch mehr mit dem John Travolta-Film 'Urban Cowboy' vorangetrieben wurde. Der Song kletterte auf Platz 1 der Country-Charts, Platz 3 der Pop-Liste.

Ich habe CDB viele Male im Konzert gesehen, darunter einmal bei ihrem berühmten Volunteer Jam in Tennessee, und Daniels ein paar Mal interviewt, darunter einmal im Keller eines Headshops in St. Paul.

Ein Interview fand 1987 statt, bevor Daniels Grand Marshal für die St. Paul Winter Carnival Parade sein sollte, während er in der Stadt für Gigs im alten Carlton Celebrity Room in Bloomington war.

Er hatte nie Angst, seine Meinung zu sagen, sei es über Politik oder Musik. Wir haben über die Verantwortung der Künstler gesprochen. Er erklärte, dass er aufhörte, ein Kautabakprodukt zu unterstützen, weil er junge Leute nicht dazu bringen wollte, mit der Gewohnheit zu beginnen.

„Musik sollte niemanden nachteilig beeinflussen. Es soll eine erhebende Erfahrung sein“, erzählte mir Daniels. „Ich denke, es ist eine verdammt große Verantwortung, und sie sollte der Plattenfirma und dem Künstler direkt zu Füßen gelegt werden. Ich weiß, dass einige dieser Outfits böse sind, und sie sind von Gier motiviert. Wenn Sie ein 12-jähriges Kind auf den Weg des Ungehorsams bringen, ist es falsch.

„Ozzy Osbourne hatte eine Melodie namens ‚Suicide Solution'. Das ist keine Lösung für alles. Das ist falsch. Es ist wirklich die Aufgabe der Eltern, auf die Kinder aufzupassen und so etwas.'

Daniels glaubte jedoch nicht an Zensur. Tatsächlich war er ein überzeugter Verfechter des Rechts eines Sängers auf freie Meinungsäußerung. Er war lediglich gegen „den Missbrauch der freien Meinungsäußerung“. Er sagte: „Es gibt etwas, das mit Rechten einhergeht und das heißt Verantwortung. Und es wird nicht ausgeübt.'

CDB war ein regelmäßiger Besucher in Minnesota, sei es im Rahmen der Super Bowl-Feierlichkeiten 1992 oder des We Fests in Detroit Lakes im Jahr 2011. Ich habe Daniels zuletzt 2017 im Konzert von Willie Nelson im Treasure Island Casino im Red Wing gesehen. Zuletzt trat er im Juni 2019 in den Twin Cities auf und eröffnete für Alabama im Target Center.

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Charlie Daniels war 83.