Kurzkritiken zu 'Noviziate' und 'The Divine Order'

Noviziat

⋆⋆⋆½ von vier Sternen

Bewertet: R für Sprache, etwas Sexualität und Nacktheit. Auf Englisch und Latein.

Kirby Puckett traf ins Auge

Theater: Edina.

Wenn Sie sich vorstellen können, dass das Bootcamp-Mobbing von 'Full Metal Jacket' in ein strenges Kloster umgewandelt wurde, das 1964 katholische Mädchen zum Betreten des Klosters in Tennessee ausbildete, könnten Sie diesem Debüt der Autorin / Regisseurin Margaret Betts nahe kommen. 'Noviziate' ist herausfordernd, unbequem, gewalttätig, einfach in seiner Botschaft über transformative Gedankenkontrolle, die der Jugend auferlegt wird, hervorragend gespielt und technisch einwandfrei. Der Hauptunterschied besteht darin, dass Stanley Kubricks Film eine Kriegsgeschichte war, während es sich hier um eine Romanze handelt, die sich auf junge Frauen konzentriert, die als 'Bräute Christi' angezogen werden, eine Geschichte von Agonie und Ekstase. thestarmovie.com Der Star-Film

Die Hauptrolle von Schwester Cathleen geht an Margaret Qualley, die 22-jährige Tochter von Andie McDowell. „Die Leute verstehen nie, warum ich alles Gott geben möchte“, sagt Cathleen zur Eröffnung. Ihre agnostische alleinerziehende Mutter (hervorragend gespielt von Julianne Nicholson) ist zutiefst verwirrt und begreift nie, wie der gewaltsame Zusammenbruch ihrer Ehe ein Jahrzehnt zuvor ihre Tochter von menschlichen Sehnsüchten abgebracht hat.

Cathleen tritt der fiktiven religiösen Gemeinschaft der Schwestern der Seligen Rose bei und betritt eine Welt für sich. Als konservativer Orden hält er seine Mitglieder zu langem Schweigen, öffentlichen Eingeständnissen persönlicher Mängel und fördert sogar die mittelalterliche Praxis des persönlichen Auspeitschens. Die hartherzige Ehrwürdige Mutter (Malissa Leo in aufregender Form) ignoriert die Tatsache, dass die meisten dieser Lehren von den fortschreitenden Revisionen des Zweiten Vatikanischen Konzils abgelehnt werden. Sie befürchtet, dass die neuen Richtungen den Status der Nonnen in der Kirche senken und ihre geistliche Ehe mit Gott effektiv annullieren werden.



Ihre mächtige Kontrolle über ihre Schwestern wird grausam bis zum Sadismus. Wenn man einen Prozess beobachtet, durch den Seelen gebrochen wurden, um gerettet zu werden, ist der Film ein aufrichtiges Heulen moralischer Frustration. Während die Novizen über ihre Liebe zu Filmen mit religiösem Thema sprechen, darunter Audrey Hepburn in 'The Nun's Story', sind dies Lichtjahre davon entfernt.

COLIN-ABDECKUNG

Die Göttliche Ordnung

⋆⋆⋆ von vier Sternen

Emily ford eiszeitpfad

Bewertet: Unbewertet von MPAA. In Schweizerdeutsch, mit Untertiteln.

Theater: Lagune.

Es mag manche überraschen, dass das Schweizer Äquivalent zu unserem 19. Verfassungszusatz, der das Frauenwahlrecht einräumt, erst 1971 verabschiedet wurde. 'The Divine Order' untersucht diesen Kampf um das Frauenwahlrecht in einem Mikrokosmos.

Geschrieben und inszeniert von Petra Volpe, spielt der Film in einer konservativen Schweizer Stadt, die weitestgehend vom Geist der swingenden 60er Jahre abgeschottet ist. Wie die meisten Frauen der Stadt hat sich Nora (Marie Leuenberger) eingeschüchtert, ihre Meinung für sich zu behalten. 'Je mehr wir drängen, desto mehr machen die Männer, was sie wollen', sagt sie einem Pamphletisten, der die Zustimmung zum Referendum ermutigt.

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Doch schon bald ist Nora zum Handeln bewegt. Sie informiert sich über die Ungerechtigkeiten des Heiratsgesetzes des Landes. Ein kleiner Akt des Trotzes gegen die führende weibliche Anti-Wahl-Fingerwedelerin der Stadt (Therese Affolter) gewinnt sie als Verbündete in einer temperamentvollen Witwe (Sibylle Brunner), und bald schließt sich ihnen eine italienische Restaurantbesitzerin (Marta Zoffoli) an. Ihre wachsende Bewegung gipfelt in einem Streik, der die Stadt zum Erliegen bringt.

Der Film nimmt ein ernstes Thema mit einer mittleren Brauen und leicht ausgelassenen Herangehensweise an und beschreitet kein neues Terrain. Es geht um leichtes Lachen und hängt von zwei Szenen mit großer Rede ab. Dennoch veranschaulicht es wirkungsvoll, wie Gruppendruck den politischen Prozess beeinflussen kann. Kollektives Schweigen, sei es von Frauen, die nicht bereit sind, öffentlich für ihre Rechte einzutreten, oder von Männern, die Angst haben, ihrer Frau zuzustimmen, weil sie befürchten, in der Nähe von Kollegen schwach zu wirken, erweist sich als größeres Hindernis als jeder Gegner. Diese Botschaft verleiht Volpes Film eine zeitgemäße Note.

BEN KENIGSBERG, New York Times