Es ist nicht beängstigend, aber die Fortsetzung von 'Conjuring' zaubert etwas Romantik

Es heißt 'The Conjuring: The Devil Made Me Do It', aber ein genauerer Untertitel wäre 'Cupid Made Me Do It'.

Der eigentliche Titel könnte einen vermuten lassen, dass die düstere Horrorserie plötzlich einen ironischen Sinn für Humor gewonnen hat. Ist es nicht, aber die dritte in der 'Conjuring'-Serie über die 'paranormalen Ermittler' Lorraine und Ed Warren verlockt uns mit Hinweisen auf die romantische Bindung, die die Arbeit des Ehepaares befeuerte, wieder gespielt von Vera Farmiga und Patrick Wilson.

'Teufel', in dem es nach dem eigensinnigen Exorzismus eines besessenen Kindes zu Verwüstung kommt, wird komplett mit einer Einstellung eines Fedora-tragenden Priesters geliefert, der von hinten eine Silhouette zum Kinderhaus hinaufblickt, eine ziemlich offensichtliche Hommage an 'The Exorzist.' Wir bekommen auch das Standard-Exorzismus-Menü mit schäumenden Lippen, wedelnden Gliedmaßen, Weihwasser und eiternden Beulen, was sich wie eine Erinnerung anfühlt, dass Sie 'Exorzist' statt 'Beschwörung' sehen sollten, wenn Sie einen guten Schrecken brauchen.

Es stellt sich heraus, dass der Teufel durch eine nie voll entwickelte mysteriöse Frau arbeitet, aber das Faszinierende an 'Devil' ist, wie die Warrens im Glauben und in der Liebe vereint bleiben. Ihre Arbeit fordert sie sowohl physisch (er hat einen Herzinfarkt) als auch emotional (eine Empathin, die sie zu sehr für ihr eigenes Wohl einfühlt). Aber Farmiga und Wilson schaffen ein so starkes Gefühl für Teamwork und Zuneigung, dass wir verstehen, warum die Warrens jedes Mal zum Telefon greifen, wenn jemand anruft und sagt, dass in ihrem Kriechkeller ein Höllenmaul ist. Die Warrens antworten, weil sie denken, dass sie helfen können und wissen, dass sie sich aufeinander verlassen können.

Die Echtheit der von Farmiga und Wilson vermittelten Beziehung hilft uns, an einige alberne Dinge zu glauben. Zum Beispiel stellt sich heraus, dass 'Devil Made Me Do It' nicht nur kein Witz ist, sondern auch ein Plädoyer für den Gerichtssaal. Die Warrens bestehen darauf, dass „das Gericht die Existenz Gottes jedes Mal akzeptiert, wenn ein Zeuge schwört, die Wahrheit zu sagen“, und drängen auf ein Plädoyer, wenn jemand bei diesem eigenwilligen Exorzismus getötet wird. Etwas in dieser Richtung geschah Anfang der 1980er Jahre im wirklichen Leben, und selbst wenn Sie den rechtlichen Gründen skeptisch gegenüberstehen, ist es eine faszinierende Idee.

Ich wünschte, 'Devil Made Me Do It' würde mehr Zeit mit Gerichtssaalmanövern verbringen, anstatt formelhafte Schockangst, wenn Leute sich in dämonische Häuser wagen, ohne den Lichtschalter umzulegen. Es könnte ein faszinierender Film über eine juristische Kuriosität werden, ähnlich wie 'The Advocate', in dem ein mittelalterlicher Colin Firth ein Schwein verteidigte, das wegen Mordes vor Gericht stand.

Dieser mörderische Schweinefilm, wie 'Devil', wurde von tatsächlichen Ereignissen inspiriert. Es ist schwer zu sagen, wie viel von einem der 'Conjuring'-Filme wahr ist, aber es gibt immer mehr das Gefühl, dass am überzeugendsten eine Fortsetzung wäre, in der der Teufel woanders beschäftigt bleibt, also bleibt Zeit, sich auf die Warrens zu konzentrieren, die beide sind mittlerweile verstorben. Warum zum Beispiel gingen sie einer Arbeit nach, die sie anscheinend so viel kostete und was machte ihre Tochter, die in „Devil“ kurz auftaucht, davon?



Chris Hewitt • 612-673-4367

Best Buy Vielfalt und Inklusion

Die Beschwörung: Der Teufel hat mich dazu gebracht

⋆⋆½ von vier Sternen

Bewertung: R für Gewalt.

Theater: Wide release und auf HBO Max.