Nero Wolfe hilft in Rex Stouts Detektivgeschichte „Red Box“

Was das Sterben auf der Bühne angeht, so ist Bob Malos’ Auftritt am Park Square in der Premiere von „The Red Box“ sowohl für die Handlung essentiell als auch unwissentlich drollig. Malos spielt den Avuncular-Boutique-Besitzer Boyden McNair, einen Verdächtigen beim Tod eines mit Süßigkeiten vergifteten Models in seinem Laden.

Zu Beginn der Show stürmt McNair in das Büro von Detective Nero Wolfe (E.J. Subkoviak), einen Ort, an dem er zuvor widerwillig gewesen war. Jetzt scheint er bereit zu sein, seine Eingeweide zu verschütten. McNair wird kurzatmig. Er bricht auf dem Boden zusammen und beginnt zu würgen, als würde er von unsichtbaren Händen erwürgt. Wolfe versucht zu helfen, aber ohne Erfolg. McNair dreht sich auf sein Gesicht, krümmt sich und wird still.

Es ist nicht viel verraten zu sagen, dass wir schnell erfahren, dass McNair nicht gegen einen unsichtbaren Geist kämpfte; er war vergiftet worden. Vor seinem Tod ernannte er Wolfe zu seinem Testamentsvollstrecker und vermachte dem Detektiv auch eine rote Kiste und ihren mysteriösen Inhalt. Das Vermächtnis ist ein heiliger Gral und eine motivierende Idee. Wolfe konkurriert mit der Polizei, um es zu finden.

Der in New York lebende Dramatiker Joseph Goodrich adaptierte „The Red Box“ aus dem vierten Roman von Rex Stouts Detektivserie Nero Wolfe. Er hat die Aktion auf einen Ort konzentriert – Wolfes Büro (entworfen von Rick Polenek). Er hat auch Charaktere geschnitten und einige Handlungsänderungen vorgenommen, um dieses Werk in ein Wohnzimmer-Mysterium für die Bühne zu integrieren.

Die Produktion, die am Freitag in St. Paul unter der fähigen Regie von Peter Moore uraufgeführt wurde, ist ziemlich unterhaltsam. Moore hält die Action in einer Show, die sowieso hauptsächlich ein Kopfspiel ist, eng und locker. Und Moores Schauspieler haben alle gute Pokerfaces für Charaktere, die Gründe haben, sauer zu sein, wenn nicht sogar zu töten.

Da ist Helen Frost (Rebecca Wilson), die junge Erbin, die an ihrem 21. Die Show umfasst auch Lew Frost (Nicholas Leeman), Helens Cousin, der auch ein romantisches Interesse an ihr hat; Calida Frost (Susanne Egli), Helens Mutter, die die Nähe ihrer Tochter zu McNair missbilligt; und Dudley Frost (Jim Cada), Helens aufgeblasener Stiefvater.

DIE ROTE BOX

Was: Nach dem Rex Stout-Roman von Joseph Goodrich. Regie Peter Moore.



Wann: 19:30 Uhr Do.-Sa., 14:00 Uhr Sonne. Endet am 13. Juli.

Wo: Park Square Theatre, 20 W. 7. Pl., St. Paul.

Tickets: -, 651-291-7005 oder parksquaretheatre.org.

Alle sind potenzielle Mörder, deren Motive wir schnell erschließen.

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Die zweiaktige Produktion, die von Wolfes Assistent Archie Goodwin (Sam Pearson) ernsthaft erzählt wird, hält die Spannung durchgängig.

Es stimmt, Moores Inszenierung ist eher suggestiv als aktiv. Die Tatsache, dass es nur einen Satz hat, bedeutet, dass es andere Wege finden muss, um uns in Atem zu halten, und das tut es auch.

Die Besetzung ist solide, verankert von Subkoviak als cleverer Problemlöser, der sich lieber um seine Orchideen kümmert. Wenn es in „Red Box“ keine herausragenden Leistungen gibt, gibt es auch keine Stinker. Die Show ist eine angenehme, kurzweilige Sommerunterhaltung.